Schwierige Mitarbeiter?

Haben Sie auch Mitarbeiter in Ihrem Team, die Sie zur Weißglut treiben? Die Anweisungen nicht befolgen, die mit einem griesgrämigen Gesicht herum laufen und denen man förmlich anmerkt, dass sie den Feierabend herbeisehnen?

Sollte es nicht so sein, dass jeder Mensch, der so viele Stunden seiner Lebenszeit an seinem Arbeitsplatz verbringt, Sinn und Freude bei dem empfindet, was er macht? Das geht natürlich nicht an jedem Tag und die Welt ist auch nicht immer rosarot, jedoch sollten die Einstellung und das Grundgefühl der Arbeit gegenüber stimmig sein.

Mitarbeiter, die sich so wie oben beschrieben verhalten, sind wie ein fauler Apfel in einem Apfelkorb, der droht, alle anderen anzustecken.

Potentiale entwickeln – Stärken stärken

Glücklicherweise müssen Sie Ihre wertvollen Mitarbeiter aber nicht wie einen faulen Apfel aussortieren, wenn Sie sich in einer schwierigen Phase befinden. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels können Sie sich das vielleicht auch gar nicht mehr leisten. Sie haben die Chance, genauer hinzusehen und diese Mitarbeiter ihren Stärken und Potenzialen entsprechend zu fördern.

Jeder Mensch ist von Grund auf motiviert und gewillt, etwas zu schaffen, zu erreichen, Teil von etwas Großem zu sein.

Und deswegen ist es unerlässlich, auf Spurensuche zu gehen, um zu erfahren, warum dieser Mitarbeiter sich in die aktuelle Situation manövriert hat. Oder manövriert wurde. Das kann neben motivationalen Aspekten oder privaten Problemen auch einfach der Einsatz auf der falschen „Spielposition“ sein. Oder der Einsatz, der nicht seinen Fähigkeiten entspricht. Stellen Sie sich vor, Sie würden einem Fußballer sagen, er dürfe ab sofort nur noch mit dem linken Fuß schießen.

Die ESC-Potentialanalyse

Schauen Sie genau hin: Welche Werte bringt dieser Mitarbeiter mit? Wie verarbeitet er Informationen und wie lässt er sich motivieren/ motiviert er sich selbst? Welches Arbeitsbedingungen braucht er, um sich zu entfalten und langfristig motiviert zu bleiben?

Unterstützen kann Sie dabei eine Potentialanalysen wie die ESC-Potentialanalyse, mit der auch wir arbeiten. Hier bekommen Sie innerhalb kurzer Zeit ein klares Bild davon, was Ihr Mitarbeiter braucht, um wieder seine volle Leistung zu bringen. Und zwar mit Freude und Engagement. Oder aber auch, ob er auf seiner Position überhaupt der richtige Mann/ die richtige Frau ist. Erfahren Sie, wo es im Moment hakt und wie der Arbeitsplatz oder die Kommunikation angepasst werden kann, damit es wieder rund läuft.

Darüber hinaus:

1. Aufmerksamkeit, Lob und Anerkennung

Geben Sie Ihren Mitarbeiter mehr von dem, was jeder Mensch braucht. Der eine braucht davon mehr, der andere weniger. Auch wenn wir alle erwachsene Menschen sind, so steckt in jedem von uns ein kleines Kind, welches Anerkennung sucht. Und wenn es diese nicht bekommt, wird aus dem erwachsenen Mann oder der erwachsenen Frau auch schnell ein bockiger kleiner Junge/ kleines Mädchen. Mit fatalen Folgen für sein oder ihr eigenes Lebensglück und den wirtschaftlichen Erfolg Ihrer Firma.

2. Sinn vermitteln

Machen Sie Ihren Mitarbeitern deutlich, wofür Sie da sind. Was sie bisher schon erreicht haben und dass sie, wie schon gesagt, Teil von etwas Großem sind.

  • Ihr Produktionsmitarbeiter packen nicht den ganzen Tag Bremsen in einen Karton….sie bauen Porsche!
  • Ihre Servicekräfte schenken nicht Kaffee aus, sie schenken anderen Menschen einen ganz besonderen Moment, wenn sie dies mit der richtigen inneren Haltung und einer großen Portion Herzlichkeit tun!
  • Fachkräfte für Abfallwirtschaft oder wie man umgangssprachlich sagt Müllmänner leeren nicht nur Tonnen aus. Sie sorgen dafür, dass unsere Straßen und unser ganzes Stadtbild sauber bleiben! Was wären wir ohne sie?

3. Auf Stärken konzentrieren und positiv denken

Schauen Sie als Führungskraft auf die Stärken Ihrer Mitarbeiter. Wenn Sie sich bewusst sind, was Ihre Mannschaft leistet, dann verzeihen Sie auch mal kleiner Patzer oder Durchhänger. Zu schnell gerät man in stressigen Zeiten auch als Führungskraft in eine Art „Nörgelspirale“. Dann sieht man nur noch die Dinge, die nicht laufen und was gerade nicht funktioniert. Das schlägt auf’s Gemüt und verdirbt nicht nur die Stimmung, sondern nimmt Ihnen wichtige Energie, die Sie für Entwicklung neuer Ideen und Umsetzung von Projekten viel besser einsetzen könnten.

4. Vorbild Führungskraft

Seien Sie ein Vorbild und lernen Sie, Ihre negativen Emotionen wieder in sinnvolle und fruchtbare Bahnen zu lenken.
Hierbei kann Ihnen mentales Training helfen. Wenn Sie Interesse haben, schauen Sie einmal, was sich hinter dem Begriff Zustandsmanagement verbirgt oder sprechen Sie uns an.

Seien Sie mit Ihrer Aufmerksamkeit verschwenderisch!

Der erste Schritt, „Mitarbeiter in schwierigen Phasen“ wieder zu motivieren, ist es, Ihnen Aufmerksamkeit zu schenken. Sich bewusst zu werden, was gerade nicht richtig läuft und die Ursachen zu erforschen. Suchen Sie ein vertrauliches Gespräch. Wenn Ihre Basis gerade nicht optimal ist, haben Sie die Möglichkeit, eine unabhängige Person z.B. einen Coach oder Mediator einzuschalten. Das ist auch von Vorteil, da man oft „betriebsblind“ ist und in Konflikten nicht mehr klar sehen kann. Eine neutrale Person von außen kann Augen öffnen und durch kleine Weichenstellungen auch noch so verfahrene Situationen auflösen.
Gehen Sie mit Ihrer Mannschaft in den Prozess der Veränderung – Sie wird es Ihnen danken!

Sie wünschen weitere Informationen über uns, zum Coaching oder den Potentialanalysen? Schreiben Sie uns eine Nachricht, wir freuen uns auf Sie! Ihr Team von Fit in Führung

Fit in Führung ist eine Marke von ANNE ALSFASSER Unternehmensberatung

Text: Nadine Kühn, Life-Coach, Diplom-Verwaltungswirtin und Kooperationspartner von Fit in Führung.