Über mich

Mein erstes Zusammentreffen mit einem Beratungsunternehmen war als Mitarbeiterin bei meinem ersten Arbeitgeber, einem Maschinenbauer. Tag 1: Die Berater kommen – in stereotypischem Anzug und Kostüm und einem schnittigen Porsche. Tag 2 bis Tag 14: Zusammen mit der Geschäftsleitung werden die betriebswirtschaftlichen Zahlen analysiert, um dann zu ermitteln, wo Kosten gespart werden können. Tag 15: Die beiden Berater präsentieren ihren Bericht – und verschwinden wieder. Ohne ein einziges Mal mit der Belegschaft gesprochen und alle Abteilungen im Betrieb gesehen zu haben.

Meine Arbeitsweise

Deswegen bin ich Unternehmensberaterin geworden – denn meine Auffassung von Beratung ist eine vollkommen andere! Ich arbeite und spreche mit allen Mitarbeitern und beteiligten Personen: von meinem Auftraggeber über die Mitarbeiter in der Produktion bis hin zu Management, Bankern und Steuerberatern. Immer auf Augenhöhe und die ganze Organisation im Blick. So bekomme ich ungefiltertes, direktes, ehrliches Feedback. Veränderungen haben nämlich nur dann eine Chance, wenn sie gemeinsam geplant und auch gemeinsam umgesetzt werden.

Wichtige Lehrjahre

Bereits während meiner Schulzeit und im Studium merkte ich, wie wichtig es ist, wissenschaftliche und theoretische Ansätze alltagstauglich aufzubereiten. Untermauert wurde diese Erkenntnis später durch meine Tätigkeit bei einem Maschinenbauer. Ich lernte, dass Probleme nicht beseitigt und Ziele nicht erreicht werden, indem man sie auf dem Papier analysiert und festlegt, sondern indem man sie praktisch umsetzt – mit Konzentration, Disziplin, Freude und unter Einbeziehung aller Personen im Unternehmen.

Erfahrungen sammeln

Zunächst versuchte ich, mein Verständnis von Beratung und Training als Partnerin in einer Unternehmensberatung zu verwirklichen, erkannte aber schnell, dass ich keine typische Beraterin war: Mein Auftreten war bodenständig, meine Kommunikation ehrlich und direkt. Ich kündigte die Partnerschaft und wechselte zur Regionalen Wirtschaftsförderung, für die ich drei Jahre lang als Projektleiterin tätig war. Nach einem zweijährigen Zwischenstopp als Assistentin der Geschäftsleitung in einem mittelständischen Familienbetrieb machte ich mich 2007 als Unternehmensberaterin selbständig.

Meine Arbeit heute

Heute werde ich in Unternehmen gerufen, wenn eine praktische Umsetzerin gefragt ist, jemand, der mit anpackt und die Mitarbeiter mitnimmt – und der die nötige praktische Erfahrung hat.

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